Fakten zur Energiewende:

 

Erneuerbare Energien weltweit 2025: Rekorde, Trends und die neue Dynamik im globalen Strommarkt

 

Die Revolution der Stromerzeugung

2025 markiert einen historischen Wendepunkt im weltweiten Energiesektor: Zum ersten Mal wird mehr Strom durch Erneuerbare Energien erzeugt als durch Kohle. Diese Entwicklung zeigt, wie rasant sich Sonne, Wind und andere saubere Technologien in den letzten Jahren etabliert haben und klassische fossile Energieträger verdrängen. Der Ausbau des Sektors ist dabei nicht nur eine Antwort auf den Klimawandel, sondern ökonomisch und geopolitisch von wachsender Bedeutung.

Die wichtigsten Zahlen und Fakten für 2025

  • Im ersten Halbjahr 2025 wurden global 5.072 Terawattstunden (TWh) Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt, was einer Steigerung um 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
  • Der Anteil der erneuerbaren Energien am weltweiten Strommix liegt jetzt bei 34,3 Prozent, während der Anteil der Kohle von 34,2 Prozent auf 33,1 Prozent sank.
  • Die weltweit installierte Kapazität erneuerbarer Energien stieg innerhalb eines Jahres um 585 Gigawatt (GW), laut der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA). Damit beträgt die gesamte installierte Leistung nun etwa 4.448 GW.
  • Der weltweite Kapazitätsausbau an erneuerbaren Energien macht 92,5 Prozent aller neuen Stromerzeugungsanlagen aus.
  • Solarenergie ist der Wachstumstreiber und macht etwa 80 Prozent des weltweiten Netto-Zubaus aus, gefolgt von Windenergie.

Solar- und Windenergie: Die Wachstumsmotoren

China ist mit Abstand der größte Player am Markt: Das Land verantwortet 55 Prozent des weltweiten Wachstums bei Solarstrom, besitzt ein Drittel der globalen Wasserkraftkapazität und etwa die Hälfte der weltweiten Wind- und Solarkapazität. Europa und die USA folgen, spielen aber vor allem eine Rolle bei Innovationen und Netzmodernisierung. Windenergie ist in Deutschland weiterhin die stärkste Quelle, doch die Solarstromerzeugung wächst rasant und erreicht in vielen Ländern neue Höchststände.

 

Herausforderungen und Chancen

Die Netzintegration der Erneuerbaren stellt Länder weltweit vor neue Herausforderungen: Die zunehmende Volatilität von Solar- und Windstrom erfordert Investitionen in Speichertechnologien, leistungsfähige Netze und Flexibilitätsoptionen. Pumpspeicherkraftwerke und Batteriespeicher gewinnen global an Bedeutung und wachsen mit Rekordraten.

Gleichzeitig entstehen neue geopolitische Dynamiken: Länder, die bisher auf fossile Energien angewiesen waren, gewinnen durch die Umstellung auf Erneuerbare neue Unabhängigkeit und senken Importkosten.

 

Erneuerbare auf der Überholspur: Internationale Perspektiven

Die wichtigsten internationalen Studien und Marktberichte belegen den Trend:

  • Der IEA Renewables 2025-Bericht prognostiziert bis 2030 ein Wachstum um 4.600 GW, fast die gesamte aktuelle Stromerzeugungskapazität von China, der EU und Japan zusammen.
  • Laut IRENA muss sich das jährliche Wachstum bis 2030 sogar noch leicht steigern, um die globalen Ziele zu erreichen (siehe Renewable Capacity Statistics 2025).
  • Die Marktprognosen von Statista bestätigen, dass 2025 Solar und Wind mit zusammen rund 66 Prozent den Löwenanteil an der Erneuerbaren-Kapazität ausmachen.

 

Fakten zur Mobilitätsentwicklung:

 

Fakten zur Mobilitätsentwicklung mit Stand 2025:

 

Die Zahl der Elektroautos in Europa wächst rasant, unterstützt durch finanzielle und rechtliche Kaufanreize in fast allen europäischen Ländern – selbst in wirtschaftlich schwächeren Staaten wie Rumänien, Griechenland oder der Slowakei sorgen großzügige Zuschüsse und zinsgünstige Kredite für eine steigende Nachfrage nach emissionsarmen Fahrzeugen. Zugleich gibt es immer mehr steuerliche und rechtliche Belastungen für Verbrennungsfahrzeuge, speziell bei Kfz-Steuern, Maut, Parkgebühren oder Versicherungen.

 

Im Jahr 2025 wurden europaweit rund 1,73 Millionen neue Elektroautos zugelassen, ein Plus von rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr – der Elektroauto-Anteil am Gesamtmarkt beträgt inzwischen 19,6 Prozent (2024: 15,9 Prozent). Deutschland meldete 2024 etwa 380.600 und 2025 rund 113.000 neue E-Auto-Zulassungen im ersten Quartal, mit einem Plus von 39 Prozent gegenüber 2024. Die Gesamtzahl zugelassener E-Autos in Deutschland dürfte damit den zweieinhalb Millionen überschreiten. Der Marktanteil von Elektroautos bei den Neuzulassungen steigt 2025 auf 16-19 Prozent.

 

Europa bleibt global ein Vorreiter: Anfang 2025 wurden hier mehr als sechs Millionen Elektroautos gezählt, wobei Länder wie Norwegen, Island und Schweden mit extrem hohen Quoten pro 1.000 Einwohner führen – Norwegen liegt bei über 80 E-Autos pro 1.000 Einwohner, Europa gesamt bei ca. 6,5, während der weltweite Durchschnitt bei 1,4 liegt. International hält Europa, gemessen an der Einwohnerzahl, den Spitzenplatz.

 

Global zeigt der Markt ein enormes Wachstum. Weltweit fuhren Mitte 2025 ca. 56 Millionen Elektroautos, davon allein in China rund 28 Millionen, in Europa über 6 Millionen und in den USA etwa 5 Millionen. Für das Jahr 2030 rechnen Prognosen je nach Szenario mit bis zu 245 bis 300 Millionen Elektrofahrzeugen weltweit – und etwa 34 bis 38 Millionen in Europa.

 

 

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